Welches Tagesgeldkonto wähle ich?

Immer mehr deutsche Bürger legen einen Teil ihres Geldes auf Tagesgeldkonten, was nicht verwunderlich ist. Schließlich sind die Zinsen mit 1,3 – 2,7% nicht unattraktiv. Hinzu kommt, dass das angelegte Geld, anders als bei Sparverträgen oder auf Festgeldkonten, jederzeit verfügbar ist, ohne dass Einbußen an den Zinsen entstehen. Doch viele Anleger sind sich unsicher, bei welcher Bank sie ein Tagesgeldkonto eröffnen sollen.

Worauf muss ich achten?
Zunächst einmal sind für die meisten Sparer die Zinsen ausschlaggebend. Hier gibt es bei den Anbietern sehr große Unterschiede. Jedoch ist es nicht zwangsläufig immer sinnvoll, die Bank mit größten Zinsversprechungen zu wählen. Sie sollten auf jeden Fall auch darauf achten, dass der Anbieter vertrauenswürdig ist. So können Sie zum Beispiel bei BankLupe einen Zinsvergleich starten. Dieser zeigt Ihnen jedoch nicht nur die Zinsen an, sondern gleichzeitig informiert BankLupe Sie auch über die Testsiege, die Einlagensicherung und das Land der einzelnen Anbieter. Außerdem können Sie mithilfe einer Bankbewertung erkennen, ob die bisherigen Kunden zufrieden sind.

Was ist noch wichtig?
Die meisten Banken bieten Ihnen eine kostenlose Nutzung an, jedoch sollten Sie vor Vertragsabschluss trotzdem in Erfahrung bringen, ob ihr gewählter Anbieter vielleicht doch eine Gebühr für das Tagesgeldkonto verlangt. In diesem Fall können Sie an einer anderen Bank oder einem Kreditinstitut ein kostenloses Tagesgeldkonto eröffnen. Achten Sie außerdem darauf, ob eine der Banken eventuell gerade eine Aktion laufen hat. Oft gibt es Bargeld oder andere Boni bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos zu bestimmten Zeiten. Auch hier können Sie noch einmal Geld sparen.

Zinseszins und Mindesteinlage
Die verschiedenen Anbieter schreiben Ihnen in verschiedenen Zeitabschnitten Ihre Zinsen gut, teilweise erfolgt die Gutschrift nur jährlich. Andere Banken zahlen Ihnen Ihre Zinsen dagegen vierteljährlich, manche sogar monatlich aus. Diese häufige Zinsvergütung hat den Vorteil des Zinseszins: Sobald Ihnen der Zinsbetrag ausgezahlt wurde und Sie ihn auf den Konto lassen, wird er Ihnen mitverzinst. Je öfter Ihnen also die Zinsen gutgeschrieben werden, desto mehr profitieren Sie vom Zinseszins. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Mindesteinlage. Manche Anbieter setzen einen Betrag fest, der von Ihnen auf dem Tagegeldkonto nicht unterschritten werden darf. Inzwischen gibt es aber sehr viele Kreditinstitute, die keine Mindesteinlage fordern. Ein Vergleich bei der Anbieterwahl kann sich also wirklich lohnen.

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